David E. Wellbery und Isabelle Kalinowski im Germanistischen Kolloquium

David E. Wellbery

In der kommenden Woche finden zwei Veranstaltungen im Rahmen des »Germanistischen Kolloquiums« statt, die die Grundlagen der Philologien in internationaler Perspektive in den Mittelpunkt stellen.

Am Montag, dem 19. Juni, ist Professor David E. Wellbery von der University of Chicago zu Gast. Sein Vortrag, der um 19 Uhr im Schloss (Raum 11/212) beginnt, ist Goethes »Faust«-Dichtung und dem reflexiven Formpotential der Gattung der Tragödie gewidmet. »Professor Wellbery zählt zu den herausragenden Germanisten weltweit, seine Lesekunst ist sprichwörtlich«, betont Christoph König, der im Anschluss an den Vortrag mit David Wellbery diskutieren wird: »Wir sind stolz darauf, dass zwischen der Germanistik der Universität Osnabrück und der Germanistik und der Philosophie der University of Chicago in Gestalt von David Wellbery und James Conant seit einigen Jahren eine enge Kooperation in der Fragestellung des nicht-diskursiven Denkens besteht.« Eine ausführlichere Vorankündigung dieser Veranstaltung finden Sie in der Pressemitteilung der Universität.

Am Dienstag und Mittwoch, 20.-21. Juni, findet dann ein Workshop mit Prof. Isabelle Kalinowski von der École Normale Supérieure (ENS) Paris statt. Thema ist die »Hermeneutik der Architektur in Gottfried Sempers Stil«. Die zweitägige Veranstaltung, bei der die unterschiedlichen Wissenschaftsstile in Deutschland und Frankreich im Mittelpunkt stehen, findet am Dienstag von 13-18 Uhr im Gästehaus der Universität (Lürmannstr. 33) und am Mittwoch von 9-13 Uhr am Campus Westerberg (Raum 93/E01) statt. Teilnehmer können sich bis zum 19. Juni verbindlich anmelden bei Anne Rüther (anne.ruether@uni-osnabrueck.de).